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Die deutsche Auswahl ist zu dem erlesenen Kreis jener Mannschaften zu zählen, für die der sich damit ankündigende Endspurt eine unspektakuläre Nachricht bedeutet: Dank der bis dato tadellosen Bilanz hat der Weltmeister sein Soll schließlich schon zum vermeintlich größten Teil erfüllt.  

Obwohl die Daumenschrauben in den K.o.-Runden der Champions League kontinuierlich angezogen werden, hat sich noch immer so mancher kleine Fisch in das diesjährige Viertelfinale verirrt — eine Tatsache, von der in den kommenden Tagen nicht zuletzt die Bundesliga profitiert.

Die Stuttgarter müssen nach Frankfurt. Die Frankfurter sind mit Sicherheit im Augenblick nicht auf Rosen gebettet, fußballerischer Art. Sie werden alles geben, um zumindest zu punkten. Der Platz ist noch hart umkämpft und von daher ist Spannung angesagt.

Schon eine Woche zuvor wird von zwei anderen EM-Teilnehmern der Testspiel-Reigen eröffnet: Angesichts des vergleichsweise früh gewählten Termins (22.5.) scheinen die Teams aus England und der Türkei dem Beginn der Europameisterschaft besonders ungeduldig entgegenzufiebern.

Aber: Die letzten fünf Heimspiele gegen die Bayern haben die Mainzer allesamt verloren — und dabei immer mindestens zwei Gegentore bekommen!

„Ich hoffe! Bis auf Schüsse mit voller Kraft und Vollsprints mache ich alles. Ich fahre am Wochenende noch mal nach Hause nach Dänemark, tanke Kraft und will spätestens Montag wieder voll einsteigen.“  

Zumal der Ex-Coach von Novak Djokovic mit Blick auf Federers hohes Tennisalter wohl recht hat, wenn er sagt: „Die Chancen von ihm, die French Open auf Sand zu gewinnen, sind ziemlich gering.“

Während Federer bei den Australian Open und in Wimbledon als Sieger vom Platz ging, triumphierte Nadal bei „seinen“ French Open. Die Wettanbieter sind davon überzeugt, dass einer der beiden auch in New York siegreich sein wird.

Der FC Bayern München trifft im Saisonfinish auf den SC Freiburg. Auch wenn Meistertitel Nummer 27 bereits länger feststeht, werden es die Bayern vor eigenem Publikum noch einmal krachen lassen wollen. Eine Niederlage gegen die Breisgauer soll die Übergabe der Meisterschale nicht trüben.

Vor allem die Verteidigung des Laufspiels ist bei den Patriots beeindruckend, denn die von Defensive Coordinator Matt Patricia gecoachte Truppe hat in den letzten 25 Begegnungen keinen einzigen gegnerischen 90-Yard-Rusher zugelassen. Die Passverteidigung ist darauf ausgelegt, in erster Linie Big-Plays zu verhindern.

 Dabei warf der Star-Quarterback für 384 Yards und 3 TDs. Seine „Lieblingsziele“ waren dabei Chris Hogan, der 9 Receptions für 180 Yards und 2 TDs schaffte, und Julian Edelman, der 8 Receptions für 118 Yards und 1 TD beisteuerte.  

Im Prinzenpark geht dabei auch der erste Teil jener Auseinandersetzung über die Bühne, bei der nach der Einschätzung der Buchmacher so gut wie alles offen ist: Anders als in den drei weiteren Viertelfinals wird hier vorab vergeblich nach einem klaren Favoriten gesucht.

Die Wettfreunde sind dahingehend jedenfalls zuversichtlich und glauben zudem, dass die Defense von Minnesota Jay Cutler zur Verzweiflung bringen wird.

Nicht besser sieht die Bilanz von Schalke 04 gegen Freiburg aus (zwei Punkte aus den letzten drei Duellen, Anm.). Gleichwohl werden die Königsblauen am Sonntag (17:30 Uhr) in Freiburg von den Buchmachern als Favorit gehandelt.

Insbesondere der Aufsteiger aus Leipzig hat auch in der englischen Woche nach Kräften Werbung in eigener Sache betrieben: Die zahlreichen Skeptiker des „Reißbrett-Klubs“ werden von einer äußerst erfrischend aufspielenden Mannschaft mit elf Pferdelungen umgarnt.

 In der Abendpartie (18:30 Uhr) hat FC Ingolstadt Hertha BSC zu Gast. Beide Mannschaften konnten aus den ersten neun Spieltagen 14 Punkte holen. Während die Hauptstädter aufgrund der Tordifferenz auf Rang fünf zu finden sind, müssen sich die Schanzer mit dem achten Platz zufrieden geben. Ein Heimsieg könnte einen großen Sprung nach oben bedeuten.  

Der wacker verteidigte Platz täuscht allerdings ein wenig darüber hinweg, dass die Blau-Weißen zuletzt zunehmend an Schwung verloren haben; nach schon fünf absolvierten Spieltagen steht der erste dreifache Punktgewinn in der Rückrunde noch immer aus.

Dass die Titelverteidigung der Bayern trotzdem noch nicht ganz in Sack und Tüten ist, ist der Widerspenstigkeit des BVB geschuldet: In Darmstadt bekommen es die Dortmunder nun jedoch mit einem Gegner zu tun, der bereits beim 2:2 im Hinspiel jede Menge Ärger machte.

Der amtierende Meister FC Cheslea bekommt in der Premiere League dagegen bekanntlich schon seit etlichen Monaten nichts mehr geschenkt; nunmehr stehen die Blues in einem Derby bei Crystal Palace in der Pflicht, endlich die Flucht in das gesicherte Mittelfeld zu forcieren..

Zur Bundesliga-Eröffnung wartet am Freitag (20:30 Uhr) der Hamburger SV in der Münchner Allianz-Arena auf Thomas Müller und seine Teamkollegen. Die Bayern sollten im Duell zwischen dem regierenden Meister und dem Fast-Absteiger nichts anbrennen lassen. Während sich der FCB den Jubiläumstitel souverän geholt hat, musste der Bundesliga-Dino bis zuletzt um den Klassenerhalt zittern. Erst in der Relegation gegen einen bärenstarken Karlsruher SC konnten sich die Rothosen in allerletzter Sekunde retten.

 Als bis dato letzter DTB-Akteurin ist dies Sabine Lisicki im Jahr 2013 gelungen. Allerdings war diese dort gegen die Französin Marion Bartoli — auch aufgrund starker Nervosität – chancenlos und musste sich unter Tränen mit 1:6 und 4:6 geschlagen geben.  

Die NHL startet in der Nacht von Montag auf Dienstag in ihre alles entscheidende Phase. Dann nämlich steigt im Consol Energy Center das erste Spiel in der finalen Stanley Cup-Serie zwischen den Pittsburgh Penguins und den San Jose Sharks.

Allerdings können sich die Buchmacher durchaus vorstellen, dass sich das Blatt für die Elf von Roger Schmidt doch noch zum Guten wendet. Miroslav Klose, die im Rückspiel voraussichtlich verletzt fehlende DFB-Legende im Dress der Italiener, rechnet jedenfalls mit erbitterter Gegenwehr der Werkself: „Der Drops ist noch lange nicht gelutscht“, so der Lazio Stürmer vor dem Rückspiel im Rheinland.

Der erste neue Verfolger der Münchner ist nun RB Leipzig. Die „Rasenballer“ sind nicht nur „Best of the Rest“, sondern führen auch gleich ein ganzes Pulk an – denn der Abstand zu Rang 9 (Frankfurt) beträgt nur vier Punkte.

Bei den Weltmeister-Quoten haben die Dänen knapp die Nase vorne, doch die DHB-Auswahl hat Blut geleckt und will den Triumph von 2007 wiederholen.

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